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Wetter
Bei Ihrer Reiseplanung sollten Sie die Wetterbedingungen in den USA nicht außer acht lassen. Das bedeutet große Hitze oder eisige Temperaturen in einigen Regionen.
In vielen Nationalparks, z.B. Yosemite, Rocky Mountains oder Grand Canyon kann es im Winter bis ins späte Frühjahr (sogar noch bis in den Mai) hinein sehr kalt werden und Schnee kann die Straßenpässe und Bergspitzen unpassierbar machen. Erkundigen Sie sich bitte auf jeden Fall vor dem Beginn Ihrer Reise, ob nicht noch Schnee in einigen Regionen liegt.
Zwischen Mai und November ist an der Ostküste der USA, besonders in den südlichen Staaten, die Gefahr für Hurricans gegeben. Dabei ist es bei einem Hurrican vor allem wichtig, von der Küste ins Landesinnere zu fahren und aufmerksam den Wetterbericht zu verfolgen.
Im Juli und August ist es im Südwesten der USA, z.B. Arizona oder Nevada, sehr warm und trocken. Sie sollten auf jeden Fall einen Kopfschutz tragen, Sonnenschutz auftragen und immer ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen. Denken Sie bei einer längeren Autofahrt auch daran, rechtzeitig zu tanken und die Kühlflüssigkeit Ihres Wagens zu überprüfen.
An der Westküste, z.B. am Highway 1 oder in San Francisco kann es besonders vormittags aber auch ganztags zu starkem Nebel kommen. Einige Kilometer im Landesinneren kann dagegen schon wieder die Sonne scheinen.
Der Indian Summer in den Neuenglandstaaten ist wunderbar, kann aber schon empfindlich kühle Tage und Nächte für Sie parat halten. Denken Sie bitte an warme Kleidung. jg
„Burning Man“ Festival in Nevada
Jedes Jahr versammeln sich Tausende von Menschen in der Black Rock Wüste Nevadas in der Nähe der Orte Empire und Gerlach, um den „Burning Man“ zu feiern.
Das Event steht jedes Jahr unter einem besonderen Motto wie beispielsweise Weltraum, Zeit oder Psyche, dem die Gemeinschaftsmitglieder der sogenannten „Black Rock City Gesellschaft“ ihr Tun, die Kunsthandwerker ihre Arbeiten und die Performance Künstler ihre Darbietungen anpassen.
Erlebt dieses einzigartige Schauspiel und beobachtet wie eine übergroße künstliche Figur, der „Burning Man“, verbrannt wird. „The Burn“, wie diese spektakuläre Zeremonie genannt wird, findet immer am Samstag vor dem Labor Day statt.
Das experimentelle Projekt findet in diesem Jahr vom 29.08. bis 05.09.2011 statt.
Wenn auch ihr Interesse daran habt und dieses Jahr nach Nevada oder Kalifornien reisen möchtet, dann schreibt uns einfach an info@usareisen.de . Wir suchen euch den passenden Flug sowie die Unterkünfte heraus und helfen auch gerne bei der Planung eures restlichen Urlaubes.
Neue Stadt für Las Vegas
Las Vegas, die Spiele- und Eventmetropole inmitten der Wüste Nevadas, erhält ein neues Superlativ. Dabei handelt es sich nicht um Hotelabbildungen monumentaler Bauwerke wie der Cheopspyramide, oder um eine Achterbahn auf dem Dach. Am 16. Dezember diesen Jahres eröffnet mit dem City Center vielmehr eine neue Stadt in der Stadt.
Das gigantische, von gleich acht international angesehenen Architekten entworfene, Projekt besteht aus vier Hotel Resorts, zwei 37-stöckigen Wohntürmen sowie einem Einkaufs- und Vergnügungszentrum. Kulturinteressierten werden zudem in der frei zugänglichen Fine Art Collection die Werke zahlreicher Künstler dargeboten. Um die Wege zwischen den Anlagen kurz zu halten, sind diese durch eine seilgezogene Schienenbahn, dem Cable Liner Shuttle verbunden.
Das City Center, finanziert von MGM Mirage und Dubai World, wird Las Vegas um 6.000 Hotelzimmer und mehrere hundert Eigentumswohnungen bereichern. Bei der Entwicklung des Projektes wurde vor allem auf Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein geachtet. Bobby Baldwin, Präsident des City Centers, ist sich sicher, dass die Anlage Las Vegas “von Grund auf verändern wird”. Laut seiner Aussage vereint das Center die Dynamik der Wüstenmetropole mit Erfahrungen, die man als Reisender während einer Großstadtbesichtigung machen möchte.
Nun wird nach nur dreieinhalb Jahren Bauzeit und rund 8,5 Miliarden Dollar Kosten das Center mit der Eröffnung des ARIA Resort & Casino offiziell in Betrieb genommen. Einige Einrichtungen, wie das Vdara Hotel & Spa und der Crystals retail and entertainment district, empfangen Ihre Gäste bereits schon vorher ab 1., bzw. 3. Dezember. Die Eröffnung der beiden Veers Towers soll schließlich Mitte Januar erfolgen.
Wer sich genauer über das Citiy Center informieren will, kann dies auf der offiziellen Homepage tun.
Mit der Familie im Polar Express zu Santa Claus
Ab dem 27. November lädt das “Nevada Northern Railway Museum“ wieder zu einem vorweihnachtlichen Besuch bei Santa ein. Der extra für diesen Anlass wieder in Betrieb genomme Sonderzug, der von einer historischen Dampflok angetrieben wird, startet seine 2 stündige Fahrt zum “Nordpol“ in der idyllischen Kleinstadt Ely im Osten Nevadas. Die Fahrt im Polar Express wird den kleinen sowie den großen Gästen mit Gebäck und heißer Schokolade versüßt. Umrandet wird die Zugfahrt mit weihnachtlicher Musik und einer Vorlesung der bekannten Geschichte des Polar Express. Am Ende der Fahrt wird man persönlich von Santa begrüßt und bekommt sogar ein kleines Geschenk von Ihm gerreicht.
Das “Nevada Northern Railway Museum” ist ein Eisenbahnmuseum, welches sich vorallem der Restaurierung und der “Wiederinbetriebnahme” antiker Dampflokomotiven gewidmet hat. Das Museumsgebäude selbst ist einer der besterhaltensten Güterbahnhöfe aus dem Jahre 1905 und wurde seitdem kaum verändert.
Wenn auch Sie Ihren Kindern eine Fahrt mit dem Polar Express zu Santa Claus ermöglichen wollen, gibt es Tickets (umgerechnet für ca. 10 bis 18 €) und weitere Informationen unter www.nevadanorthernrailway.net .
Bunte Vorweihnachtszeit im Silber State
Ab Mitte November sorgen aufwändige Lichtinstallationenüberall in Nevada für festliche Stimmung und glänzende Augen
Während Menschen anderswo auf der Welt Jahr für Jahr auf weiße Weihnachten hoffen, wartet der Dezember in Nevada vor allem mit vielen bunten und blinkenden Lichtern auf. Zahlreiche Weihnachtsparaden und Christmas Tree Lightenings finden in dieser Zeit statt – zum Beispiel während des Silver & Snowflake Festivals am 3. Dezember in Carson City oder auch während des Sparks Hometown Christmas Festivals sowie des Virginia City Christmas Festivals am 5. Dezember. Ausführliche Informationen dazu unter www.visitcarsoncity.com, www.ci.sparks.nv.us oder unter www.visitvirginiacitynv.com. Darüber hinaus sind im gesamten US-Bundesstaat vom Lake Tahoe über Reno bis hin zu Las Vegas – der „City of Lights“ schlechthin - von November bis Anfang Januar unzählige Lichtinstallationen zu bestaunen.
Am vergangenen Thanksgiving Wochenende nahm Familie Kremer aus Minden im Carson Valley ihr auf verschiedene Weichnachtssongs abgestimmtes Lichterspektakel in Betrieb. In Zusammenarbeit mit einem lokalen Radiosender und unterstützt durch Spenden verwandelt die Familie ihren Garten jedes Jahr aufs Neue in ein computergesteuertes Lichtermeer, das immer mehr Zuschauer anzieht und begeistert. Unter www.nevadachristmas.com sind ausführliche Informationen und eine Anfahrtsbeschreibung zu finden. Nur knapp zwei Wochen später, am 13. November, findet in Las Vegas die Eröffnungsfeier zum traditionellen Gift of Lights statt. Bis 3. Januar können Besucher der Glitzerstadt täglich zwischen 17 und 21 Uhr das Zusammenspiel von Millionen bunten Lichtern auf sich wirken lassen. Der Preis für die über drei Kilometer lange „Drive-Through-Attraktion“ im Sunset Park kostet pro Fahrzeug umgerechnet etwa 10 Euro. Details und Anfahrtsinformationen unter www.giftoflights.com. Ebenfalls in Las Vegas wird am 21. November der Magical Forest eröffnet. Vor allem Kinder jeden Alters kommen hier auf Ihre Kosten. Die Forest Express Train, ein Kinderkarussell sowie eine Eislaufbahn und Santa Claus höchstpersönlich sorgen dafür dass in dem weihnachtlich dekorierten Wald keine Langeweile aufkommt. Geöffnet ist der Magical Forest bis 2. Januar täglich von 17.30 Uhr bis 21 Uhr, am Wochenende sogar bis 22 Uhr. Der Eintritt für Kinder kostet umgerechnet rund 5 Euro, Erwachsene bezahlen etwa 6,50 Euro. Weitere Informationen unter www.opportunityvillage.org.
Bald ohne Stau über den Colorado River in Nevada
Wichtiger Bauabschnitt an der Colorado River Bridge beendet –
In knapp einem Jahr soll die Autobrücke für den Verkehr freigegeben sein
Der Hoover Staudamm vor den Toren der Wüstenmetropole Las Vegas ist bislang die von Truckern und Autofahrern am meisten genutzte Passage über den Colorado River im Black Canyon. Täglich überqueren mehr als 14.000 Fahrzeuge den Fluss auf diese Weise, weshalb der Verkehr dort oft nur zäh vorangeht. Zahlreiche Serpentinen und Straßenverengungen auf der Strecke tun ihr Übriges. Der Bau der Colorado River Bridge – auch „Hoover Dam Bypass“ genannt – soll dieses Problem lösen: Knapp 460 Meter flussabwärts wird der U.S. Highway 93 ab 2010 den Colorado River passieren. Das Grundgerüst der Brücke besteht aus zwei parallel verlaufenden, selbst tragenden Betonbögen mit einer Spannweite von mehr als 320 Metern. Mit seiner Fertigstellung Ende des Monats ist bereits einer der wichtigsten Bauabschnitte geschafft. Die Betonbögen müssen dann in den kommenden Wochen noch von dem bislang stützenden Kabelsystem befreit werden, bevor die eigentliche Straße gebaut werden und mit dem U.S. Highway 93 verbunden werden kann. In knapp einem Jahr wird dann mit der feierlichen Eröffnung des Straßenabschnitts gerechnet.
Die Bauarbeiten der fast 610 Meter langen Colorado River Bridge begannen bereits im Januar 2005. Nach ihrer Fertigstellung wird die Bogenbrücke knapp 460 Meter südlich des Hoover Staudamms die US-Bundesstaaten Nevada und Arizona verbinden. Reisende können dann problemlos auf dem zweispurigen U.S. Highway 93 in fast 300 Metern Höhe den Colorado River überqueren. Eine Übersicht über alle das „Hoover Dam Bypass“ Projekt umfassenden Bauarbeiten, sowie Bilder und genaue Einzelheiten zum Ablauf der Bauarbeiten sind im Internet unter www.hooverdambypass.org zu finden
