Jacqui goes America! Reisebericht aus San Francisco


San Francisco

Flagge von San Francisco

5 Tage lang war unsere Jacqueline Falk auf ihrer Air Berlin Inforeise im Golden State Kalifornien mit dem Schwerpunkt San Francisco.

Jeden Tag gab es einen Kurzbericht auf unserem Facebook-Account mit Bildern, Aktivitäten, sowie Hoteltipps.

Und nun gibt es hier den gesamten Bericht für euch…Viel Spaß!

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Tag 1:

Nun kann ich endlich über den ersten Tag meines Trips nach Kalifornien berichten. Der Flug mit Air Berlin von Düsseldorf nonstop nach San Francisco war zwar lang, jedoch stressfrei, weil lästiges Umsteigen wegfiel.
Handlery Union Square

Hotel Handlery Union Square

Nach einer 20-minütigen Fahrt mit dem Taxi vom International Airport San Francisco folgte der Check-In im Hotel Handlery Union Square, ein traditionell geführtes und sehr beliebtes Hotel direkt am Union Square. Es hat sogar einen kleinen beheizten Pool und traumhaft schöne Zimmer.
Unweit auf der anderen Straßenseite befindet sich u.a. das Hotel Frank. Ansonsten findet man hier zahlreiche Galerien, kleine Läden und fantastische Möglichkeiten eine Mahlzeit in Verbindung mit Live-Musik (Jazz und Blues) zu genießen, welche man am Abend an jeder Straßenecke hören kann.
In San Francisco gibt es viel zu entdecken und die Entfernungen lassen sich problemlos zu Fuß bewältigen, obwohl eine Fahrt mit einer der bekannten „Cable Cars“ auch Ihren Reiz haben kann. Für den, der mehrere Tage in der Stadt verbringt, lohnt sich der San Francisco City Pass.
Mit diesem hat man zahlreiche Vergünstigungen und das Fahren mit der Cable Car ist auf allen Linien kostenfrei und ohne langes anstellen möglich. Sollte hier Interesse bestehen, können meine Kollegen und ich jederzeit weiterhelfen.
So, ich bin gespannt, was mich morgen alles erwarten wird.
Mein Tipp: „Biscuits & Blues“ in der Mason Street am King George Hotel

Tag 2:

Nach einer fantastischen ersten Nacht mit leichten Jetlag-Erscheinungen sind wir heute früh zu einer dreistündigen Stadtrundfahrt mit einigen Fotostopps aufgebrochen.

Es ist wirklich erstaunlich, wie grün San Francisco ist! Es gibt zahlreiche Parkanlagen.

Das Auf und Ab in den Straßen muss man gesehen haben, was heißen soll….. wer einen Mietwagen gebucht hat, darf auf keinen Fall die Handbremse vergessen!

Golden Gate Bridge

Aussichtspunkt Twin Peaks

Vorbei an China Town und Little Italy, in der Ferne schlängelte sich die Lombard Street, ging es weiter zur Golden Gate Bridge, welche im dichten Nebel verschwunden war.
Weil das wohl sehr häufig der Fall ist, wird die Golden Gate Bridge auch Mystic Bridge genannt.

Raus aus dem Nebel und auf die Sonnenseite der Stadt Richtung Bay Bridge.

Für Fotos von der Skyline der Stadt eignet sich besonders der Aussichtspunkt auf den Twin Peaks oder der Blick auf die Stadt vor den „Painted Ladies” in der Alamo Street.

Painted Ladies

Painted Ladies

Pier 39

Die Stadtrundfahrt endete am legendären Pier 39 am Fisherman`s Wharf, wo sich auf den Holzstegen zahlreiche Seelöwen die Sonne auf ihre Bäuche scheinen lassen.

Außerdem findet am Pier 39 jeder ein Souvenir, denn hier erstreckt sich ein Mekka an kleinen Gift Shops, die das Touristenherz höher schlagen lassen.

Nach einen kleinen Spaziergang am Wasser haben wir dann eine 2-stündige Bay Cruise Richtung Alcatraz und Golden Gate Bridge unternommen.

An einem der vielen Piers fahren die Boote auch direkt nach Alcatraz, damit man die Gefängnisinsel aus nächster Entfernung begutachten kann.
Dieser Ausflug sollte jedoch im Vorfeld geplant und gebucht werden, da die Verfügbarkeiten recht knapp sind.

Sollte hier Interesse vorhanden sein, stehen meine Kollegen und ich jederzeit zur Verfügung.

Alcatraz

Alcatraz

Ausblick Alcatraz

Ausblick Alcatraz

Unsere Bootsfahrt verlief entlang der Piers Richtung Golden Gate Bridge, die sich größtenteils noch immer im Nebel befand.

Die Sicht auf Alcatraz lag allerdings völlig frei und auch vom Schiff aus lässt sich erahnen, wie gruselig dieses Gefängnis einmal gewesen sein muss.

Am Fisherman`s Wharf empfiehlt es sich den Abend mit einem leckeren Fischgericht ausklingen zu lassen.

Welch ein erlebnisreicher Tag!
Morgen befinde ich mich dann auf den Spuren von Gouverneur Schwarzenegger und melde mich aus Sacramento wieder.

Tag 3:

Heute morgen haben wir unsere sieben Sachen gepackt und haben aus dem Handlery Hotel ausgecheckt.
Im Anschluß wurde unserer Mietwagen von Alamo an der Vermietstation in der O` Farrell Street abgeholt und dazu lässt sich sagen, dass man zu maximal vier Personen mit Gepäck in der Fahrzeugkategorie Minivan 7 Pers. (LX) reisen sollte, da es sonst recht eng werden könnte.

Vacaville Premium Outlets Vacavi

Vacaville Premium Outlets

Unsere Fahrt verlief Richtung Landesinnere über Sausalito, vorbei an wunderschönen Lanschaften, zunächst in das Premium Designer Outlet in Vacaville, welches auf dem Weg nach Sacramento liegt. Als wir unseren klimatisierten Mietwagen verlassen hatten, wurden wir beinahe von der unerwarteten Hitze erschlagen. Die Küstennähe San Franciscos brachte in unseren ersten Tagen frischen Wind und trotz Sonnenschein relativ kühle 15°C bis 20°C mit sich und nach etwa einer Stunde Fahrt in der wir uns von der Küste entfernten war die Temperatur mindestens um 10°C angestiegen.

Nach einer vierstündigen Shopping-Tour durch zahlreiche Shops, welche alle mit Angeboten lockten, setzten wir unsere Fahrt Richtung Sacramento fort.

Die Stadt ist nicht unbedingt ein typisches Rundreiseziel, aber dennoch einen Besuch wert. Zentral in der Stadt liegt das Kapitol, der Regierungssitz Kaliforniens, welches man beim Hineinfahren in die Stadt sofort erblickt. Optisch erinnert es ein wenig an das weiße Haus in Washington und morgen werden wir dieses während einer Stadtführung dann auch besichtigen.

BestWestern Sacramento - Pool

BestWestern Sacramento - Pool

Unweit vom Kapitol erreichten wir unser nächstes Hotel, das Best Western Sutter House, welches gerade renoviert worden ist. Die Zimmer sind sehr gemütlich. Auch hier gibt es einen kleinen Pool, welcher ebenfalls saniert wurde. Lediglich der Fassade rundherum fehlt noch der letzte Schliff. Den Abend ließen wir dann mit einem köstlichen Farmer`s Market Menü und einem kühlen Cocktail ausklingen.

Ich bin bereits gespannt auf morgen, wo wir uns dann das Kapitol, das kalifornische Museum und die Altstadt ansehen werden…

Tag 4:

Heute Morgen sind wir aus unseren Queen-Size-Betten gehüpft und haben erst einmal das im Hotel inkludierte kontinentale Frühstück zu uns genommen, welches zu unserem Erstaunen sehr üppig ausgefallen ist, obwohl jeder, der eher herzhaft frühstückt hier eher fehl am Platz gewesen wäre.

Danach hat uns unser Tour Guide Nick von „Visit California“ am Hotel abgeholt, um mit uns zu Fuß die Stadt zu erkunden.
Die Straßen in Sacramento sind deutlich ruhiger als die in San Francisco und dennoch hat dieses Kontrastprogramm einen ganz besonderen Reiz. Hier gibt es diese amerikanischen Holzhäuser mit den großen Verandas, die man schon oftmals in bekannten Filmen gesehen hat und wenn man genau hinsieht, kann man tatsächlich in die amerikanische Kultur hineinschnuppern.

Kapitol Sacramento

Kapitol Sacramento

Jedenfalls sind wir dann endlich zum Kapitol aufgebrochen.
Der Garten ist beeindruckend. Hohe Palmen, riesige Magnolien- und sogar Orangenbäume, sowie ein makellos gepflegter Rasen. Eingebettet darin liegt der weiße Prachtbau, den wir nun gleich besichtigen wollten. Nach einer Gesichts-, Personen- und Taschenkontrolle durften meine Gruppe und ich eintreten und erstaunlicherweise alles fotografieren, was uns in den Weg kam und interessierte.
Das weiße Haus in Washington kann beispielsweise seit dem 11. September 2001 nicht mehr so ohne weiteres betreten und besichtigt werden. Im Kapitol ist es sehr lebhaft. Es war schon erstaunlich, hautnah im Geschehen zu sein und vor dem Büro von Arnold Schwarzenegger zu stehen. Viele alte Politbüros sind zur Besichtigung freigegeben und sehr schön inszeniert.

Im Anschluss haben wir uns noch im Kalifornischen Museum umgesehen, welches sehr übersichtlich ist und einige Einblicke in den Bundesstaat Kalifornien bietet.Nach unserem Museumsbesuch sind wir dann zum Hotel zurück und in die Mietautos gestiegen.

Old Town Sacramento

Old Town Sacramento

Nächster Halt Old Town Sacramento, die alte Goldgräberstadt. Kleine Teile der Altstadt sind zwar noch relativ gut erhalten, aber das Meiste ist hier für Touristen hergerichtet. Alte Kutschen rollen hier durch die Strassen und man flaniert die ganze Zeit auf Holz. Trotzdem gibt es viele Handwerksgeschäfte, Gift Shops und jeder Westernfan wird fündig. An der Waterfront liegt ein großer Schaufelraddampfer, welcher ein Restaurant und Biergarten ist. Insgesamt herrscht eine sehr nette Atmosphäre.

Der Rest des Nachmittages war zur freien Verfügung. Jedoch konnten Angebote wie VIP-Shopping in der nahe gelegenen Shopping-Mall und eine Radtour auf Beachcruisern durch Sacramento wahrgenommen werden.

Am Abend haben wir uns dann alle gemeinsam beim Spanier getroffen und ich war wieder einmal überrascht von dem fabelhaften Essen, was ich in Amerika nicht ausschließlich erwartet hatte.
Morgen früh werden wir dann an die Küste zurückkehren und erleben was Half Moon Bay so zu bieten hat.

Tag 5:

Kommen wir nun zu meinem letztem Eintrag für mein Reisetagebuch.
Heute haben wir Sacramento in der Früh verlassen und sind zurück Richtung Küste gefahren. Nach etwas über zwei Stunden Fahrt, in der wir unter anderem über die Bay Bridge, der zweiten großen Brücke San Franciscos gefahren sind, erreichten wir unser letztes großes Ziel: Half Moon Bay.

Nach und nach eröffneten sich uns kleine Buchten am Straßenrand, die den Blick auf das offene Meer ermöglichten. Zuerst haben wir uns mit zwei Damen zum Lunch getroffen. Eine der beiden sollte uns danach das unfassbare Golfparadies, für das Half Moon Bay auch mit bekannt ist näher bringen.

Vor der Tür setzten wir uns in kleine, schnittige Golf Cars und besichtigten zwei große Golfplätze. Die Landschaft hier erinnert sehr stark an Irland und die Golfplätze befinden sich unmittelbar am Meer. Der Slogan der Anlage lautet: “Play against the Ocean” und das kann man wohl wörtlich nehmen. Für begeisterte Golfer ein Paradies

Inmitten der Golfplätze liegt das gigantische Ritz Carlton Hotel, welches zwar seinen Preis hat, aber wunderschön ist. Es erinnert eher an ein Schloß, als ein Hotel und fast von überall aus kann man das Meer betrachten.

Kajaking Tour

Im Anschluß an die Hotelbesichtigung fuhren wir direkt ans Wasser um eine Kajaktour zu unternehmen. Diese führte uns an den legendären Strand wo schon mehrfach die Surfweltmeisterschaften stattgefunden haben. Es wehte ein frischer Wind und hohe Wellen scheinen kein Zufall zu sein. Zum baden wäre es allerdings viel zu kalt gewesen. Allein die Zehenspitzen im Wasser reichten aus um dem gesamten Körper eine Erfrischung zu verschaffen. Jedenfalls sollte jeder, der hier einmal vorbeischaut auch kajakfahren. Es gibt viel zu entdecken und Spaß macht es dazu auch noch.

Am Abend haben wir uns dann zum Dinner in der Half Moon Bay Brewing Company getroffen. Und wieder einmal fantastisches Essen und zu unserem Erstaunen zig verschiedene Biere, bei denen jeder für den eigenen Geschmack etwas findet.

Außerdem besitzt die Half Moon Bay Brewing Company eine hauseigene Brauerei, in welcher stehts neue Biere kreiert werden.
Das ist selbst für Einwohner des Landes in dem Bier das Nationalgetränk ist spannend.

Dies sollte nun unser letzter Abend auf unserem erlebnisreichen Kurztrip durch einen Teil Kaliforniens sein. Morgen Vormittag werden wir unsere Heinmreise antreten und ich muss sagen, dass die Tage hier wie im Flug vergangen sind und dennoch nehme ich Eindrücke mit nach Hause, die mich noch eine Zeit lang beflügeln werden!

Ich hoffe ich konnte durch dieses kleine Reisetagebuch die Reize San Franciscos und Umgebung einigermaßen darstellen und dem Einen oder Anderen eine Rundreise durch den Westen der USA schmackhaft machen.

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